Netzwerk

Glücklicherweise gibt es verschiedene Einzelpersonen, Initiativen und Gremien, die sich in Koblenz für die Belange von Asylbewerber*innen einsetzen. Auf dieser Seite soll eine möglichst vollständige Übersicht entstehen – sollten Sie also noch Ergänzungen vermissen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

1. Initiativen

Amnesty-International-Hochschulgruppe Koblenz
Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz
Website: www.facebook.com/amnestyunikoblenz

Initiative Zuflucht
St. Josefstr. 20, 56068 Koblenz
Ansprechperson: Werner Huffer-Kilian
Tel.: 0261 – 97 37 78 -0, Mail: huffer-kilian@t-online.de
Website: www.koblenz-bleiberecht.de/index.html

Ökumenischer Arbeitskreis Flüchtlinge Koblenz
c/o Soziales Netzwerk Koblenz e.V.
Löhrrondell 8, 56068 Koblenz
Mail: info@soziales-netzwerk-koblenz.de
Website: www.soziales-netzwerk-koblenz.de

Refugees Welcome Koblenz
Website: www.facebook.com/Refugees.Welcome.Koblenz

Runder Tisch Asyl – Güls/Bisholder
Mail: runder-tisch-asyl@gmx.de
Website: www.runder-tisch-asyl.de.vu

wiKO – Willkommen in Koblenz
Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz
Mail: wiko@uni-koblenz.de
Website: www.facebook.com/willkommeninkoblenz

Willkommenskultur Rechte Rheinseite (WiRR)
Von-Cohausen-Str. 9, 56076 Koblenz
Ansprechperson: Peter Stursberg, Pfarrer
Tel.: 0261 – 75605, Mail: peter.stursberg@ekir.de

Willkommen in Vallendar
Ansprechpersonen: Rüdiger Kiefer und Gerd Götz
Mail: buero@pfarrei-vallendar.de und pfarrer@vallendar-evangelisch.de[Pressebericht von “Blick aktuell”]

2. Beratungsstellen

Arbeiterwohlfahrt Rheinland e.V.
Viktoriastr. 24, 56068 Koblenz
Ansprechperson: Selim Özen, Leiter der Abteilung für Migration & interkulturelle Öffnung
Tel.: 0261 – 29 63 49 -70, Mail: selim.oezen@awo-rheinland.de
Website: www.awo-rheinland.de/interkulturelles/

AWO-Fachdienst für Integration & Migration
Viktoriastr. 24, 56068 Koblenz
Ansprechpersonen: Funda Mercan und Imad Abdul-Latif
Tel.: 0261 – 29 63 49 -82, Mail: funda.mercan@awo-rheinland.de
Tel.: 0261 – 29 63 49 -85, Mail: imad-abdul-latif@awo-rheinland.de
Website: www.awo-rheinland.de/interkulturelles/beratungsstellen/koblenz/

Caritasverband Koblenz
Hohenzollernstr. 118, 56068 Koblenz
Ansprechperson: Susanne Thorn, Asyl- und Flüchtlingsberatung
Tel.: 0261 – 13 90 65 -12, Mail: thorn@caritas-koblenz.de
Website: www.rcvkoblenz.caritas.de/7117.html#asyl

Diakonisches Werk des ev. Kirchenkreises Koblenz
Bodelschwinghstr. 36f, 56070 Koblenz
Ansprechperson: Bärbel Liss-Gul, Projektleitung Asyl
Tel.: 0261 – 98 85 701-12, Mail: bliss-gul@kirchenkreis-koblenz.de
Website: www.diakonie-koblenz.de/beratungsstellen/interkulturelleDienste/index.htm

SOLWODI-Beratungsstelle Koblenz
Postfach 201446, 56014 Koblenz
Tel.: 0261 – 33719, Mail: koblenz@solwodi.de
Website: www.solwodi.de/815.0.html

Treff International
in der Räumen des Sozialen Netzwerks Koblenz e.V.
Löhrrondell 8, 56068 Koblenz
Website: www.facebook.com/pages/Treff-International-Koblenz/398518386996953

3. Gremien

Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz
Kurhausstr. 8, 55543 Bad Kreuznach
Tel.: 0671 – 84 59 15 2, Mail: info@asyl-rlp.org
Website: www.asyl-rlp.org

Beirat für Migration und Integration Koblenz
Ordnungsamt (Amt 13), Ludwig-Erhard-Str. 2, 56073 Koblenz
Ansprechperson: Petra Both
Tel.: 0261/129-4609, Mail: integration@stadt.koblenz.de
Website: www.migrationsbeirat.koblenz.de

4. Behörden

Ausländerbehörde der Stadt Koblenz
Ordnungsamt (Amt 13), Ludwig-Erhard-Str. 2, 56073 Koblenz
Tel.: 0261/129-4623, Mail: auslaenderbehoerde@stadt.koblenz.de<

Leitstelle für Integration
Ordnungsamt (Amt 13), Ludwig-Erhard-Str. 2, 56073 Koblenz
Ansprechperson: Beate Oster
Tel.: 0261/129-4610, Mail: integration@stadt.koblenz.de
Website: www.integration.koblenz.de

Sozialamt der Stadt Koblenz
Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales (Amt 50), Rathauspassage 2, 56068 Koblenz
Tel.: 0261/129-2202, Mail: sozialamt@stadt.koblenz.de

5. Deutschkurse

Bénédict-Akademie Koblenz
Löhrstraße 127, 56068 Koblenz
Website: www.benedict-akademie-koblenz.de/index.php/integration

ISL Sprachschule Koblenz
Rizzastraße 35, 56068 Koblenz
Website: www.isl-sprachschule.de/koblenz/deutschkurse

Online-Deutschkurse der Deutschen Welle
Website: www.dw.de/deutsch-lernen/deutschkurse/s-2068

Sprachkurse der Caritas Koblenz
Hohenzollernstr. 118, 56068 Koblenz
Ansprechperson: Susanne Thorn, Asyl- und Flüchtlingsberatung
Tel.: 0261 – 13 90 65 -12, Mail: thorn@caritas-koblenz.de
Website: www.rcvkoblenz.caritas.de/7117.html#asyl

Sprachkurse des Runden Tischs Asyl Güls/Bisholder
in der kath. Pfarr- & Begegnungsstätte Koblenz-Güls
Gulisastraße 40, 56072 Koblenz
Ansprechperson: Dr. Jutta Lange-Quassowski
Mail: runder-tisch-asyl@gmx.de
Website: www.runder-tisch-asyl.de.vu

Unterstützung bei Übersetzungen im Treff International
in der Räumen des Sozialen Netzwerks Koblenz e.V.
Löhrrondell 8, 56068 Koblenz
Website: www.facebook.com/pages/Treff-International-Koblenz/398518386996953

Volkshochschule Koblenz
Hoevelstraße 6, 56073 Koblenz
Website: www.vhs-koblenz.de

6. Überregionale Beratung & Informationen

Amnesty International Rheinland-Pfalz
Ansprechperson: Marie Weber, Landesbeauftragte für Asylfragen Rheinland-Pfalz
Rüdesheimerstraße 123, 55545 Bad Kreuznach
Tel.: 0671 – 40 86 3

Arbeitskreis Asyl RLP
Kurhausstr. 8, 55543 Bad Kreuznach
Tel.: 0671 – 84 59 15 2, Mail: info@asyl-rlp.org
Website: www.asyl-rlp.org

Informationsverbund Asyl e. V.
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Mail: kontakt@asyl.net
Website: www.asyl.net

Koordinierungsstelle für Sprach- und Orientierungskurse in Rheinland-Pfalz
Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz – Landesarbeitsgemeinschaft e. V.
Ansprechpersonen: Erika Vorholt (Koordinatorin), Elisabeth Vanderheiden (Leitung)
Welschnonnengasse 2-4, 55116 Mainz
Tel.: 06131 – 2150748, Mail: koordinierungsstelle@keb-rheinland-pfalz.de
Website: www.koordinierungsstelle.com

Pro Asyl e. V.
Postfach 160 624, 60069 Frankfurt/ Main
Tel.: 069/230688, Mail: proasyl@proasyl.de
Website: www.proasyl.de

(Ein Teil der Informationen stammt aus dem “Adressbuch” des Arbeitskreises Asyl RLP)

Aufenthaltsstatus

Asylsuchende / Asylbewerber…

sind Menschen, die durch verschiedene Länder oder auf dem Luftweg nach Deutschland geflohen sind und hier einen Antrag auf Anerkennung als ausländischer Flüchtling, einen Asylantrag gestellt haben. Sie befinden sich noch im Asylverfahren, d.h. es wurde noch keine endgültige Entscheidung über ihren Antrag gefällt.

Falls sie mit einem Pass eingereist sind, befindet sich dieser in der Regel beim Ausländeramt oder beim Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge. Die Asylsuchenden haben nur ein Aufenthaltspapier als Ersatz, das „Aufenthaltsgestattung“ heißt.

Asylberechtigte im Sinne unseres Grundgesetzes

sind Menschen, die das Asylverfahren individuell mit Erfolg durchlaufen haben, und nicht – zumindest nicht nachweisbar – durch andere EU-Länder oder sichere Drittländer nach Deutschland gekommen sind, sondern auf  direktem Weg hier eingereist ist.

Sie erhalten eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 1 AufenthG.

Anerkannte Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention

sind Menschen, die das Asylverfahren individuell mit Erfolg durchlaufen haben, zwar teilweise über Drittländer eingereist sind, aber dorthin nicht zurück überstellt werden konnten.

Sie erhalten eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25, Abs. 2 AufenthG.

Asylberechtigte und Anerkannte Flüchtlinge

Beide Gruppen haben in der Regel einen deutschen Pass (blau), ausgestellt nach den Regelungen der Genfer Flüchtlingskonvention.

Nach mindestens drei Jahren Aufenthaltserlaubnis – bei Fortbestehen der Gründe für die Asyl-Anerkennung – können sie eine Niederlassungserlaubnis (unbefristete Aufenthaltsgenehmigung) erhalten.

Flüchtlinge mit Aufenthalt aus weiteren humanitären Gründen

sind Menschen, die darüber hinaus wegen allgemeiner Gefahr für Leib und Leben oder wegen spezieller persönlicher Härtegründe nicht in ihr Herkunftsland zurück geschickt oder abgeschoben werden können, und die deshalb eine Aufenthaltserlaubnis nach unterschiedlichen Paragraphen des Aufenthaltsgesetzes erhalten. Darunter fallen auch Flüchtlinge aus Kriegsgebieten.

Sie haben in der Regel ihren Nationalpass oder ein deutsches Passersatz-Dokument und eine Aufenthaltserlaubnis oder Duldung (= Aussetzung der Abschiebung).

Geduldete Flüchtlinge

können aber auch solche Flüchtlinge sein, deren Abschiebung aus individuellen gesundheitlichen Gründen zurück gestellt wird oder die zunächst nicht abgeschoben werden können, weil ihre Pässe nicht organisiert werden können (z.B. weil für die zuständigen Botschaften ihre Nationalität/ Herkunft unklar ist, oder weil die Betroffenen ihrer Mitwirkung nicht ausreichend nachkommen können).

Kontingentflüchtlinge

sind Flüchtlinge, die im Rahmen internationaler Vereinbarungen nach Deutschland als „Kontingent“ (festgelegte Anzahl und/ oder weiter festgelegte Merkmale von Flüchtlingen) übernommen werden und hier – zumindest vorübergehend – eine Aufenthaltserlaubnis erhalten.

Sie haben einen ähnlichen Status wie über das Asylverfahren anerkannte Flüchtlinge.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

sind Flüchtlinge, die nach den in Deutschland geltenden Regelungen noch nicht volljährig sind und ohne ihre Eltern geflüchtet sind..

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge haben nach internationalen Konventionen und nationalen Regelungen Anspruch auf besonderen Schutz.

 

Quelle: http://www.bistum-trier.de/willkommens-netzde/basis-informationen/

Informationen für Vermieter

Für die Unterbringung von Flüchtlingen wird Wohnraum in allen Größen benötigt. Es kommen sowohl Einzelpersonen als auch Familien und Familienverbände zu uns. Überlegen Sie doch, ob frei stehender Wohnraum angeboten werden kann, um hilfesuchenden Flüchtlingen eine menschenwürdige Bleibe zu bieten.

Mietzahlungen erfolgen auf der Grundlage der geschlossenen Mietverträge nach dem geltenden Recht.

Solange die Personen als Asylbewerber vom Sozialamt der Verbandsgemeinde betreut werden, zahlt auch die Verbandsgemeinde den Mietzins unmittelbar an die Wohnungseigentümer. Auch nach Anerkennung als Flüchtling verfährt das Jobcenter Mayen-Koblenz genauso, soweit es nach Anerkennung die gleichen Personen betreut.

Hingewiesen werden muss darauf, dass dies nur solange gelten kann, wie die Flüchtlinge hilfebedürftig sind.

Z.B. nach einer Arbeitsaufnahme ist die Miete dann auf der Basis des Mietvertrages von dem Mieter selbst zu entrichten.

Melden Sie uns gerne entsprechenden Wohnraum.

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